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Teuerung & Preise

Inflation bei 3,6 %: Was gerade teurer wird – und wo du gegensteuern kannst

Die Teuerung ist im September 2026 auf 3,6 % gestiegen. Schuld sind vor allem Sprit und Heizöl. Lebensmittel sind dagegen kaum teurer geworden. Was das für deinen Alltag heißt.

23. Oktober 20262 Min. Lesezeitgspart Redaktion

Die Inflation in Österreich lag im September 2026 bei 3,6 %. Das hat Statistik Austria am 16. Oktober bestätigt. Im August waren es noch 3,2 %, im Juli 2,8 %. Die Preise steigen also wieder etwas schneller.

Was die Preise gerade nach oben treibt

Der Anstieg kommt fast ganz von Treibstoff und Heizöl. Energie war laut Schnellschätzung im September um rund 14,5 % teurer als vor einem Jahr. Grund sind die hohen Ölpreise auf dem Weltmarkt.

Auch Dienstleistungen – etwa im Gasthaus, beim Friseur oder in der Werkstatt – sind mit gut 4 % weiter deutlich teurer geworden.

Die gute Nachricht: Lebensmittel bleiben stabil

Bei Lebensmitteln sieht es besser aus. Seit 1. Juli 2026 gilt auf viele Grundnahrungsmittel nur noch 4,9 % Mehrwertsteuer statt 10 %. Dazu gehören zum Beispiel Milch, Joghurt, Butter, Eier, Brot, Obst, Gemüse, Reis, Mehl und Nudeln.

Im Juli waren Nahrungsmittel dadurch sogar etwas billiger als ein Jahr davor (−0,4 %). Im September lag die Teuerung bei Nahrungsmitteln, Alkohol und Tabak bei rund 1 %. Das ist deutlich weniger als die Inflation insgesamt.

Was du jetzt tun kannst

  • Vor Mittag tanken. In Österreich dürfen Tankstellen ihre Preise nur einmal am Tag erhöhen – um 12 Uhr. Am Vormittag ist es deshalb oft am billigsten. Die günstigsten Tankstellen in deiner Nähe zeigt der Spritpreisrechner der E-Control.
  • Heizöl vergleichen und gemeinsam bestellen. Größere Mengen sind oft günstiger. Frag Nachbarn, ob sie mitbestellen.
  • Beim Wocheneinkauf vergleichen. Gerade weil Grundnahrungsmittel jetzt weniger Steuer haben, lohnt sich der Blick auf das günstigste Geschäft. Dieselbe Liste kostet je nach Geschäft oft mehrere Euro mehr oder weniger.
  • Fixkosten prüfen. Strom-, Handy- und Versicherungsverträge laufen oft jahrelang. Ein Vergleich kostet zehn Minuten und spart oft mehr als ein ganzer Wocheneinkauf.

Kurz zusammengefasst

Die Inflation steigt wieder – aber vor allem wegen Energie. Beim Essen hilft die niedrigere Mehrwertsteuer. Wer beim Tanken, Heizen und Einkaufen vergleicht, kann die Teuerung spürbar abfedern.

Quellen

  1. Statistik Austria – Verbraucherpreisindex (VPI/HVPI)statistik.at
  2. Statistik Austria – Inflation Juli 2026 (Pressemitteilung)statistik.at
  3. news.at – Inflation erhöhte sich im September auf 3,6 Prozentnews.at
  4. WKO – Mehrwertsteuer-Senkung auf Grundnahrungsmittelwko.at
  5. SALZBURG24 – Spritpreise: tägliche Erhöhung um 12 Uhrsalzburg24.at
  6. E-Control – Spritpreisrechnerspritpreisrechner.at

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung recherchiert und geschrieben – auf Basis der oben genannten Quellen. Stand: 23. Oktober 2026. Alle Angaben ohne Gewähr – Beträge und Fristen können sich ändern. Das ist keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung. Fehler gefunden? Schreib uns: Kontakt.

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